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CeNIDE ist seit 2005 das Dach fĂŒr die an der Universität auf dem Gebiet der Nanotechnologie tätigen Fachbereiche und Forschungseinrichtungen. CeNIDE bĂŒndelt die Aktivitäten aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften zum Themenfeld Nanotechnologie und integriert ergänzende Kompetenzen in das dynamische Netzwerk.Zu den Forschungsschwerpunkten der derzeit beteiligten über 40 Arbeitgruppen zählen die Disziplinen Nanopartikel und -materialien, Nano(opto)eletronik und Nanomagnetismus.
Neben zahlreichen Veröffentlichungen und Patenten manifestiert sich diese Kompetenz in folgenden Sonderforschungsbereichen
* SFB 445 - Nanopartikel aus der Gasphase
* SFB 491 - Magnetische Heteroschichten
* SFB 616 - Energiedissipation an Oberflächen
und dem Graduiertenkolleg:
* GK 1240 - Nanotronics
CeNIDE ist an zahlreichen DF-, BMBF-, EU- sowie Stiftungs-Projekten beteiligt und Koordinationspartner namhafter und internationaler Unternehmen. CeNIDE fördert hochqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs im Rahmen des Studiengangs NanoEngineering.
NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ)
Nanotechnologie hat das Potenzial einen großen Beitrag zur Bewältigung der kommenden Herausforderungen in der Energietechnik zu leisten. Sie kann helfen, bestehende Verfahren der Energieumsetzung effizienter zu machen. Es können auch nachhaltige und umweltschonende Wege in der Nutzung regenerativer Energien beschritten werden. Das gilt für die Energieproduktion, -speicherung und -einsparung gleichermaßen. Dennoch haben Nanotechnologien bislang keinen angemessenen Eingang in die großtechnische Nutzung gefunden. Das Problem für Unternehmen: Es fehlte bisher häufig an ausreichenden Mengen dieser spezifischen Nanomaterialien. Dadurch konnten auch die Verfahrensschritte nicht entwickelt werden, mit denen die Materialien weiterverarbeitet und somit für die langfristige technische Nutzung zugänglich gemacht werden können. NETZ schafft eine Technologieplattform, die die Erzeugung von funktionalen Oberflächen und Schichten für den Einsatz in energietechnischen Anwendungen mit langfristig gesicherten Eigenschaften und Funktionen ermöglicht. Von zentraler Bedeutung sind die bereits vorhandenen hervorragenden Möglichkeiten zur Gasphasenerzeugung von Nanopartikeln (NP) sowie Kompetenzen in den Bereichen Abscheidung von NP aus Aerosolen in Flüssigkeiten, Einbinden in Polymere, zum Beschichten, Oberflächen-Behandeln, Lasersintern und Plasmaätzen. Darauf aufbauend werden verfahrenstechnische Schritte entwickelt und etabliert und im Rahmen von NETZ vorwettbewerbliches Grundlagenwissen sowie verkaufbare Technologien und Patente generiert werden. Produkte von Technikumsanlagen werden in Kooperation mit industriellen Partnern getestet und optimiert. Gemeinsam mit erfahrenen Kooperationspartnern wird aufbauend auf der Technologieplattform die Integration der funktionalen Materialien in energietechnische Bauelemente verfolgt.
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