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Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr ist eine selbständige rechtsfähige Stiftung privaten Rechts. Es wurde 1912 als Kaiser-Wilhelm-Institut für Kohlenforschung gegründet und ist seit 1949 ein Max-Planck-Institut. Fast 40 Jahre lang finanzierte sich das Institut im wesentlichen aus eigenen Einnahmen und nur zu einem geringen Teil aus Zuschüssen des Bergbaus und der Max-Planck-Gesellschaft. Seit 1994 ist das Institut auf eine höhere Anteilsfinanzierung durch die Max-Planck-Gesellschaft angewiesen.
Die ursprüngliche Vorgabe, die Erforschung der Kohle, spielte nach 1943 nur noch eine untergeordnete und seit 1993 keine Rolle mehr (Geschichte des Instituts). Das Institut betreibt heute chemische Grundlagenforschung auf den Gebieten organische und metallorganische Chemie, homogene und heterogene Katalyse sowie theoretische Chemie mit dem übergeordneten Ziel der Entwicklung neuer Methoden zur selektiven und umweltfreundlichen Stoffumwandlung. Die fünf Arbeitsbereiche werden jeweils von einem wissenschaftlichen Mitglied und Direktor geleitet:
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